Die Erstbesteigung des Broad Peak 8047m durch die österreichische ÖAV Karakorum Expedition 1957 ohne Sauerstoffgeräte, ohne Hochträger, ohne Basislagerhilfe am 9. Juni 1957 durch Fritz Wintersteller, Marcus Schmuck, Kurt Diemberger und Hermann Buhl.  
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18 Bergsteiger im Schneesturm gestorben

(25.10.2005)

Katmandu/Paris - Seit Mittwoch vergangener Woche wurden die sieben Franzosen und elf Nepalesen vermisst, seit heute ist klar, die Bergsteiger sind am Kang Guru ums Leben gekommen.

"Alle Mitglieder der französischen Expedition zum Berg Kang Guru sind tot", sagte der Präsident der Bergwacht Himalayan Rescue Association (HRA), Bikram Neupane, in der nepalesischen Hauptstadt Katmandu. Er war zuvor in die Unglücksregion im Nordwesten Nepals gereist und hatte mit den Rettungskräften gesprochen. Frankreichs Außenminister Philippe Douste-Blazy hatte schon heute Vormittag gesagt, die Wahrscheinlichkeit, die Vermissten noch lebend zu finden, sei "sehr gering".

Ein Schneesturm hatte die Gruppe, die den 6981 Meter hohen Berg Kang Guru erklimmen wollte, im Basislager in rund 5300 Meter Höhe überrascht und löste eine Lawine aus, die die Männer unter sich begrub. Zu dieser Jahreszeit treten in der Region normalerweise keine Schneestürme auf - deswegen ist derzeit Hochsaison im Himalaja: Die Bergtouren werden in dem kurzen Zeitraum zwischen dem Ende des Monsun im September und dem Beginn des Wintereinbruchs Ende Oktober organisiert.

Am Sonntag hatten die Rettungskräfte eine vorübergehende Wetterberuhigung genutzt: Vier Sherpas der 22-köpfigen Gruppe wurden per Hubschrauber aus der rund 225 Kilometer nordwestlich von Katmandu gelegenen Unglücksregion gebracht. Die Träger sagten, sie hätten nur überlebt, weil sie während des Schneesturms nicht in den Zelten gewesen seien. Die von der Lawine verschütteten Leichen wurden noch nicht geborgen.

"Es gab so viel Schnee, dass es unmöglich war, jemanden zu finden", sagte HRA-Präsident Neupane. "Selbst die Armee, die mit Hubschraubern suchte, hat niemanden entdecken können." Neupane hatte die Befürchtung geäußert, dass durch das Unwetter noch weitere Bergsteiger in den Bergen festsitzen könnten. Diese Befürchtung bestätigte sich nicht.

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Autor: Spiegel Online


 

 

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